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Wohngebiet Auf dem Loh

Spielplatzkonzept soll Grundstein für weitere Entwicklung liefern

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Kultur & Freizeit

Spielplatzkonzept soll Grundstein für weitere Entwicklung liefern

Die Stadt Rotenburg will öffentliche Spielplätze bedarfsgerecht, inklusiv und klimagerecht weiterentwickeln. Ein Spielplatzkonzept soll helfen.

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Andreas Schultz
29. Juni 2026
Alles neu macht der Frühling - auch die Rotenburger Spielplätze stehen vor einer Weiterentwicklung.

Alles neu macht der Frühling - auch die Rotenburger Spielplätze stehen vor einer Weiterentwicklung.

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Alles neu macht der Frühling - auch die Rotenburger Spielplätze stehen vor einer Weiterentwicklung.

Mit einem Spielplatzkonzept will die Stadtverwaltung Antworten auf unter anderem folgende Fragen erhalten: Wie ist der Zustand der insgesamt 42 Plätze? Wie werden sie genutzt? Wo sind Investitionen sinnvoll, wo gegebenenfalls ein Rückbau?

Der Stadtrat hat am 25. Juni 2026 mehrheitlich dafür gestimmt, ein gesamtstädtisches Spielplatzkonzept zu beauftragten. Ein Auszug aus der Beschlussvorlage gibt Einblicke.

Das Spielplatzkonzept umfasst mindestens: 

·        Bestandsaufnahme/Steckbriefe und Bewertung von Fläche, Geräten, Fallschutz, Mobiliar, Zaun, Grün/Bäumen, Beleuchtung, Beschilderung, öffentlicher Sicherheit

·        Berücksichtigung von Sicherheit (Einordnung anhand vorliegender Prüfberichte), sowie allgemeiner Verkehrssicherheit im Rahmen der Ortsbegehungen

·        Soziale und ökologische Aspekte: Altersklassen/Altersstruktur, Einzugsgebiet, Inklusion und Zugänglichkeit/Barrierefreiheit, Nutzung und Nutzungsqualität, klimaangepasste und ökologisch wertvolle Gestaltung (z. B. Verschattung, Begrünung, Materialität)

·        Planungsrechtlicher Abgleich (B-Pläne) und Entwicklungsmöglichkeiten (Erhalt/Sanierung/Umgestaltung/Rückbau, Erweiterungspotenziale, Neuanschaffungen)

·        Ableitung von Entwicklungszielen, Maßnahmen und Unterhaltung inkl. Priorisierung (kurz-/mittel-/langfristig), grober Kostenaufwand, sowie Pflege-, Wartungs- und Instandhaltungsansätzen zur Sicherung der Langlebigkeit und Transparenz laufender Kosten

Das Spielplatzkonzept [,dessen Kosten auf rund 35.000 Euro veranschlagt werden,] soll aus Mitteln der Städtebauförderung finanziert werden. Spiel- und Aufenthaltsangebote sind ein wesentlicher Baustein der Stadtentwicklung: Sie erhöhen die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum, stärken das soziale Miteinander und machen insbesondere die Innenstadt familienfreundlicher. 

Dadurch können sich die Verweildauer von Familien und die Attraktivität des Stadtzentrums insgesamt erhöhen, was sich direkt in gesteigertem innerstädtischen Konsumverhalten bemerkbar macht.

Spielplätze wirken zudem als Begegnungsorte für unterschiedliche Alters- und Bevölkerungsgruppen. Dies unterstützt die Ziele der Stadterneuerung und stärkt insbesondere die Sanierungsgebiete „Wohngebiet Auf dem Loh“ und vor allem „Innenstadt und Niederungen“.

Spielplätze funktionieren als städtisches Netz: Attraktive Angebote außerhalb der Sanierungsgebiete beeinflussen Nutzung, Frequenzen und Bedarfe innerhalb der Sanierungsgebiete und umgekehrt. Ohne gesamtstädtische Betrachtung wären Maßnahmen innerhalb der Sanierungsgebiete fachlich nicht korrekt priorisierbar. So lässt sich mithilfe des Konzepts zum Beispiel bewerten, ob ein Standort tatsächlich unterversorgt ist oder ob in erreichbarer Nähe ausreichend Angebote bestehen.