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Innenstadt und Niederungen

Mehr Grünflächen durch Entsiegelung

Maßnahme 06 Innenstadt und Niederungen


Grün

Mehr Grünflächen durch Entsiegelung

Die Rotenburger Innenstadt ist stark versiegelt. Entsiegelung und Bepflanzung können helfen, Folgen des Klimawandels abzufedern: Hitze und Starkregen.

Stand:

In Bearbeitung

Kostenschätzung:

200.000 Euro

Kontaktdaten:

Ansprechpartner:
Julius Salomon
Telefonnummer:
04261/71-220
Julius Salomon
04261/71-220
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Projektbeschreibung

Bestand

Die Rotenburger Innenstadt weist sowohl auf öffentlichen wie auch privaten Flächen einen relativ hohen Versiegelungsgrad auf. Neben den Gebäuden betrifft dies vor allem die Verkehrsflächen, die wiederum die Befahrbarkeit bis auf die privaten Grundstücke sicherstellen. Viele Verkehrsflächen sind gepflastert, weisen also eine geringe  Versickerungsfähigkeit auf. Dies wird zukünftig allerdings bei zunehmenden Starkregenereignissen und Hitzeperioden nicht ausreichen.

Hintergrund für die Maßnahme

Als häufig von Hochwasserereignissen betroffene Kommune liegt es im eigenen Interesse Rotenburgs, die Versickerungsfähigkeit des Bodens zu erhöhen, um den wachsenden Anforderungen durch zunehmende Starkregenereignisse zu genügen. 

Die Innenstadt weist den höchsten Verdichtungs- und Versiegelungsgrad im Stadtgebiet auf. Dies hat sich in den letzten Jahren bereits durch zunehmende Hitzebelastungen und die
Folgen von Starkregenereignissen bemerkbar gemacht. Um hier entgegenzuwirken, muss ein intelligentes Konzept zur Entsiegelung erstellt und umgesetzt werden. Neben dem Versickerungseffekt sollten die entsiegelten Flächen auch für eine klimagerechte Bepflanzung genutzt werden, mit der weitere Kühlungseffekte (beispielsweise durch Verschattung und Verdunstung) erreicht werden können.

Zielbild und Konzept

Die Stadt Rotenburg muss – wie viele andere Kommunen in der Region auch - die vorhandenen Potenziale zur Klimafolgenanpassung nutzen, um eine zunehmende  Überflutungsgefährdung zu reduzieren. Bei geeigneter Bepflanzung sind nach der Versiegelung auch Kühleffekte an Hitzetagen zu erwarten.

In einem ersten Schritt sollte ein Konzept erarbeitet werden, das systematisch ein breites Spektrum an potenziell zu entsiegelnden Flächen und Standorten im öffentlichen Raum darstellt.

In einem zweiten Schritt kann die Entsiegelungsstrategie gegebenenfalls auch auf geeignete private Flächen ausgedehnt werden. Dafür ist ein entsprechendes Förderangebot erforderlich, mit dem die Motivation von Privateigentümern erhöht werden kann.

Nächste Arbeitsschritte und Bauabschnitte

  • Erstellung eines Leistungsverzeichnisses für ein Entsiegelungskonzept

  • Ausschreibung für die Erarbeitung des Entsiegelungskonzepts

  • Schrittweise Umsetzung der priorisierten Ergebnisse aus dem Konzept

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