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Innenstadt und Niederungen

Große Straße: Prüfung der Verkehrsführung

Maßnahme 08 Innenstadt und Niederung


Verkehr

Große Straße: Prüfung der Verkehrsführung

Die Große Straße ist größtenteils Fußgängerzone, wird aber von 150 Metern Straßenverkehr durchbrochen. Eine Neuordnung wird diskutiert.

Stand:

Nicht gestartet

Kostenschätzung:

20.000 Euro

Kontaktdaten:

Ansprechpartner:
Julius Salomon
Telefonnummer:
04261/71-220
Julius Salomon
04261/71-220
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Projektbeschreibung

Bestand

Streng genommen verfügt Rotenburg über zwei Fußgängerzonen, die durch einen 150 Meter langen Straßenabschnitt getrennt sind, der wiederum mit Autos befahrbaren  werden kann. Dieser Abschnitt ist Teil einer innerstädtischen Blockumfahrung in Form einer Einbahnstraße.

Hintergrund für die Maßnahme

Die Diskussion über die zerschnittene Rotenburger Fußgängerzone wird seit Jahren immer wieder neu geführt. Die Neuorganisation des Verkehrs in der Rotenburger Innenstadt – hier
insbesondere die Einrichtung einer Fahrradstraße auf dem Straßenzug Goethestraße/Bergstraße – kann als Anlass diesen, diese Idee erneut zu prüfen.

Diese Prüfung soll nicht primär verkehrlich erfolgen. Vielmehr steht sie im Zusammenhang mit anderen Maßnahmen und Entwicklungen, zum Beispiel die Entwicklung eines Gastronomieschwerpunkts am Stadtstreek, Umbrüche im innerstädtischen Einzelhandel, und schlicht die Erreichbarkeit.

Zielbild und Konzept

Es wird seit geraumer Zeit darüber diskutiert, diesen Abschnitt verkehrlich neu zur ordnen. Alternativen sind zum Beispiel:

  • Aufhebung der Durchfahrbarkeit und Zusammenführung der beiden Fußgängerzonen zu einer einzigen
  • Neuordnung der Blockumfahrung Große Straße, Am Wasser (Ostseite), Goethestraße und Kirchstraße
  • Teillösungen der Varianten

Überlegungen zur verkehrlichen Neuordnung des Innenstadtrings (Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich) dürfen jedoch nicht ausschließlich unter verkehrlichen Gesichtspunkten angestellt werden. Die zentrale Frage lautet: Wie viel Fußgängerzone benötigt Rotenburg?

Hier ist unter anderem die stadträumliche und funktionale Tragfähigkeit in Zeiten der Krise des stationären innerstädtischen Einzelhandels zu betrachten. So finden zum Beispiel in manchen Kommunen mit strukturellen Leerständen Konzentrationsprozesse von den Rändern der Fußgängerzone hin zu ihrer Mitte statt, in deren Folge die Enden der Fußgängerzone ihre Einkaufsfunktion verlieren könnten. In Rotenburg liegt dagegen eine „Knochenstruktur“ vor, bei der die beiden Plätze Pferdemarkt und Neuer Markt
die Enden markieren.

Die Stadt Rotenburg hat ein Mobilitätskonzept beauftragt. In diesem Gutachten soll (auch) geprüft werden, welche Voraussetzungen und Konsequenzen eine Neuordnung der Fußgängerzonen hätte.

Nächste Arbeitsschritte und Bauabschnitte

  • Prüfung der verkehrlichen Voraussetzungen und Konsequenzen einer Neuordnung der Fußgängerzonen im Leistungsverzeichnis des Mobilitätskonzepts aufnehmen

  • Einbindung der Innenstadtkaufleute

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