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Innenstadt und Niederungen

Entwicklung des Neuen Marktes

Maßnahme 13 Innenstadt und Niederungen


Bau

Entwicklung des Neuen Marktes

Unklare Raumaufteilung, fehlende Fassung: Der Neue Markt kann mehr. Ein studentischer Ideenwettbewerb soll Anregungen für die Entwicklung geben.

Stand:

In Bearbeitung

Kostenschätzung:

50.000 Euro

Kontaktdaten:

Ansprechpartner:
Julius Salomon
Telefonnummer:
04261/71-220
Julius Salomon
04261/71-220
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Projektbeschreibung

Der Neue Markt bildet das östliche Ende des Innenstadtbereichs. Hier sind die Straßen nicht als Fußgängerzonen ausgewiesen, sondern sind noch Teil des verkehrsberuhigten Geschäftsbereichs. Das Innere des rundum mit  Kraftfahrzeugen befahrbaren Platzes weist mehrere unterschiedlich nutzbare Flächen auf.

Der Platz stellt ein Sammelsurium miteinander nicht in Beziehung stehender Nutzungen mit einer unklaren Raumaufteilung dar. Hierzu trägt auch die fehlende räumliche Fassung nach Osten bei. Hier grenzt der Platz unvermittelt an die stark befahrene und laute Bundesstraße. Ein Platzcharakter wird dadurch verhindert und die Situation wirkt wie ein überdimensionierter Mündungstrichter der Großen Straße. Der Neue Markt ist als einziger Platz in der Innenstadt an allen Seiten vom Kfz-Verkehr umfahrbar. Um in die Mitte des Platzes zu gelangen, muss also immer eine Fahrbahn gekreuzt werden. Der Neue Markt wird durch einen an dieser Stelle fast die gesamte Breite des Platzes einnehmenden Imbiss-Pavillon geteilt. Die Platzfläche ist damit sowohl aus der Außen- als auch der Innensicht „zerstückelt“, eine einheitliche Wahrnehmung als „Stadtplatz“ stellt sich nicht ein.

Die Rahmenbedingungen für den Neuen Markt werden sich mittelfristig durch den Umbau der Einmündung der Harburger Straße zu einem Kreisel grundlegend ändern.

Zielbild und Konzept

Im Wintersemester 2024/25 wurde ein studentisches Projekt des Studiengangs Architektur der Hochschule 21 in Buxtehude durchgeführt, in dem die Studierenden städtebauliche Entwürfe für eine Neugestaltung des Neuen Marktes geschaffen haben. Es bietet sich an, diese Entwürfe als Anregungen für eine zukünftige Gestaltung aufzunehmen. Aus diesem Grund werden die hier entwickelten Planungsprinzipien bewusst offengehalten, um zu einem späteren Zeitpunkt noch Anregungen aus dem studentischen Projekt aufnehmen zu können.

Folgende Gestaltungsprinzipien sollten bei der zukünftigen Gestaltung des Neuen Marktes berücksichtigt werden:

  • Es ist zu prüfen, inwieweit ein physischer Abschluss zur Bundesstraße geschaffen werden sollte. Ob dieser Abschluss durch ein Gebäude, eine Grünfläche, eine Skulptur oder anderes erfolgen soll, ist abzuwägen.
  • Ebenfalls gilt es zu prüfen, ob der Imbiss an dieser Stelle fortbestehen soll oder ob sein Abbruch für eine grundsätzliche Neugestaltung des Platzes erforderlich ist.
  • Die Platzfläche sollte einen hohen Anteil an entsiegelter Fläche aufweisen. Die Nutzung dieser innerstädtischen Grünfläche(en) ist multifunktional zu entwickeln und zu gestalten.
  • Es ist zu prüfen, ob unter dem Neuen Markt Installationen zur Bewältigung von Starkregen vorgenommen werden können, etwa Rigolen und Senken.
  • Die Parkplätze im öffentlichen Straßenraum sind gemäß der Parkstrategie der Stadt Rotenburg (Konzentration des Parkangebots an wenigen Stellen) bis auf Parkplätze für Behinderte und kurzzeitige Liefervorgänge  aufzugeben.
  • Die Verkehrsführung ist unter Berücksichtigung des Kreiselumbaus neu zu ordnen.
  • Der Verbleib beziehungsweise eine Standortverlagerung des Brunnenpaars "Paar-oh-die" ist zu prüfen.

Nächste Arbeitsschritte und Bauabschnitte

  • Bewertung der Ergebnisse des studentischen Wettbewerbs (hat bereits stattgefunden)

  • Prüfung auf Eignung der Ergebnisse 

  • Vorbereitungen für einen Wettbewerb beziehungsweise eine Ausschreibung

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