Innenstadt und Niederungen
Barrierefreie und attraktive Fußwege
Maßnahme 20 Innenstadt und Niederungen
Barrierefreie und attraktive Fußwege
Stand:
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Projektbeschreibung
Bestand
Fast überall in der Rotenburger Innenstadt gibt es Fußgängerflächen, allerdings ist ihr Zustand teilweise sanierungsbedürftig. Große Mängel existieren in Bezug auf Barrierefreiheit von Oberflächen, Bordsteinen und Stufen.
Hintergrund für die Maßnahme
Die Notwendigkeit, Fußgängerflächen barrierefrei zu gestalten, nimmt angesichts des demografischen Wandels weiter zu. Auch die Strategie, Menschen mit Behinderungen stärker in das alltägliche Leben und die Quartiere zu integrieren, führt zur stärkeren Nutzung des öffentlichen Straßenraums.
In Rotenburg wurde in der Vergangenheit bei Pflasterungsarbeiten großer Wert auf Gestaltungsfragen und historische Materialien (etwa Kopfsteinpflaster) gelegt. Barrierefreiheitsaspekte spielten dabei keine oder nur eine untergeordnete Rolle. Unterschiedliche Pflasterungen und unzureichende Absenkungen erschweren Menschen mit eingeschränkter Mobilität das Zufußgehen.
Zielbild und Konzept
Die Bundesregierung hat im Februar 2025 ihre Fußverkehrsstrategie veröffentlicht, „die den Fußverkehr erstmalig auf Bundesebene als gleichwertigen Bestandteil einer modernen und umweltfreundlichen Mobilität stärken soll“ (Pressemitteilung des BMDV vom 12.2.2025). Dadurch wird deutlich, dass diese Mobilitätsform in Zukunft weiter gestärkt werden soll. Die Kommunen sollen dies als Signal verstehen, selber aktiv zu werden.
In Rotenburg ist ein Gesamtkonzept zur Verbesserung der Fußverkehrsinfrastruktur mit einem ausgeprägten Schwerpunkt bei der Barrierefreiheit erforderlich. Hier muss sehr kleinteilig erhoben und analysiert werden, wie die Fußgängerflächen benutzungsfreundlicher gestaltet werden können, ohne sämtliche Pflasterflächen zu erneuern. Häufig können mit lokalem Nachbessern bereits gute Erfolge bei der Barrierefreiheit erzielt werden, beispielsweise durch geebnete Laufspuren in groben Pflasterflächen.
Zusätzlich werden Fußverkehrs-Checks empfohlen. Diese werden gegebenenfalls gefördert. Neben Städtebaufördermitteln können weitere Förderprogramme zur Finanzierung eingesetzt werden, zum Beispiel Förderinitiative „Zukunft Fußverkehr“, Sonderprogramm „Stadt und Land“ in Verbindung mit Radverkehrsprojekten.
Nächste Arbeitsschritte und Bauabschnitte
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Erarbeitung eines Barrierefreiheitskonzepts
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