Innenstadt und Niederungen
Bessere Fahrradabstellmöglichkeiten
Maßnahme 21 Innenstadt und Niederungen
Bessere Fahrradabstellmöglichkeiten
Stand:
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Projektbeschreibung
Bestand
Der Radverkehr hat in Rotenburg bisher schon eine große Bedeutung. Deshalb gibt es bereits Fahrradabstellanlagen im öffentlichen Straßenraum. Allerdings ist ihr Zustand fast durchgängig verbesserungswürdig und das Netz an Abstellmöglichkeiten sollte wesentlich dichter sein.
Hintergrund für die Maßnahme
Die Attraktivitätssteigerung des Radverkehrs muss alle Elemente einer Fahrradfahrt umfassen, denn auch die Qualität und Sicherheit der Abstellung fließt in die Entscheidung für oder gegen das Fahrrad als bevorzugtes Verkehrsmittel ein. Gerade die zunehmende Beliebtheit von wertvollen E-Bikes erhöht die Anforderungen an Diebstahl- und Wetterschutz am Abstellort.
Neben der Qualität spielen auch Standort und Dimensionierung eine wichtige Rolle. Radfahrende sind besonders umwegempfindlich, da es für Räder kein Parkverbot gibt und die
Räder auch auf Fußgängerflächen abgestellt werden dürfen. Das führt in der Regel dazu, dass die Räder in der Nähe zum Eingangsbereich des Zielgebäudes abgestellt werden. Um
diese Bequemlichkeit zu durchbrechen, müssen attraktive Abstellanlagen in zumutbarer Entfernung zu den Zielorten errichtet werden. Im besten Fall sind sie zudem überdacht.
Zielbild und Konzept
Es sollte ein dichtes Netz an Fahrradabstellanlagen eingerichtet werden. Als geeignete Abstellanlagen kommen vor allem Anlehnbügel infrage, an denen
der Rahmen angeschlossen werden kann.
Geeignete Standorte können sowohl in der Fußgängerzone als auch in den auf sie zuführenden Nebenstraßen liegen. Zielpunkte in der Fußgängerzone verführen allerdings dazu, auch noch die letzten Meter in der Fußgängerzone fahrend zurückzulegen. Andererseits wird durch die Nähe der Abstellanlage zum Ziel die Attraktivität des Radverkehrs gesteigert.
Ob die Fußgängerzone weiter mit Anlehnbügeln ausgestattet werden sollte oder aber die Nebenstraßen, muss politisch entschieden werden. Für regelmäßige Abstellvorgänge (zum Beispiel beim Arbeitsweg) kommen auch abschließbare Fahrradboxen infrage. Für das zugehörige Vermietungsmanagement müsste ein geeigneter Träger gefunden werden.
Neue Fahrradabstellanlagen sollten neben der Innenstadt auch an anderen Orten mit aktuell bereits hohem Fahrradaufkommen errichtet werden, um vorhandene Abstellmöglichkeiten auszuweiten oder zu verbessern. Auf diese Weise kann ein Zugfaktor zur Attraktivitätssteigerung des Radverkehrs geschaffen werden. Geeignete Standorte können am Bahnhof, auf dem Areal großer Arbeitgeber (z.B. Diakonieklinikum, Rotenburger Werke, Kreisverwaltung, Stadtverwaltung) oder an Bildungs- und Freizeiteinrichtungen (VHS, Gastronomie) liegen.
Nächste Arbeitsschritte und Bauabschnitte
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Grundsatzentscheidung fällen: Fahrradabstellanlagen in der Fußgängerzone oder davor?
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Identifikation geeigneter Standorte
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Dimensionierung und Detailplanung
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Priorität 1: Bahnhof und Klinikum mit der Zielgruppe Pendler und Anreiz zum Pkw-Verzicht
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Priorität 2: Große Straße bzw. Zubringerstraßen, Schulen
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Priorität 3: sonstige Einrichtungen und Standorte
News zum Projekt

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