Wohngebiet Auf dem Loh
Verbesserung der Fußverkehrsinfrastruktur
Maßnahme 09 Auf dem Loh
Verbesserung der Fußverkehrsinfrastruktur
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Projektbeschreibung
Bestand
Der Fußverkehr spielt im Quartier eine wichtige Rolle. Besonders der Schulverkehr um die Grund- und Musikschule ist ausgeprägt. Das Quartier zeichnet sich durch viele Wohnwege zwischen Häuserblocks, wie in der Angerburger-, Wismarer- und Potsdamer Straße aus. Diese tragen zu einer hohen Durchlässigkeit des Gebiets bei. Mit dem Sandhasenweg verfügt das Quartier über eine attraktive Fußverkehrsverbindung, die auch zum Spazierengehen einlädt. Entlang des Weges fehlen allerdings Aufenthalts- und Sitzmöglichkeiten und eine praktikable Trennung zwischen (schnellem) Rad-verkehr und (langsamem) Fußgängerverkehr.
Die Sicherheit des Fußverkehrs wird zum Teil durch Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduktion gewährleistet. Des Weiteren ergeben sich durch einen unsteten und teils defekten Oberflächenbelag auf vielen Gehwegen gefährliche Situationen für Zufußgehende, besonders jedoch für jene mit Beeinträchtigungen. Hohe Bordsteine bilden flächendeckend eine weitere Herausforderung für diese Menschen.
Hintergrund für die Maßnahme
Die teils unzureichend sichere Fußverkehrsinfrastruktur bietet derzeit wenig Anreize, Wege innerhalb des Quartiers zu Fuß zurückzulegen. Dies wird durch fehlende Aufenthalts- und Ruhemöglichkeiten verstärkt. Zusätzlich ergeben sich besonders auf den örtlichen Verbindungsstraßen Konfliktsituationen zwischen dem Fuß- und Radverkehr.
Die gemeinsame Führung im Seitenraum sowie die verschiedenen Verhaltensweisen führen zu Konflikten, welche durch unzureichende Breiten weiter verstärkt werden.
Gleichzeitig stellt das Überqueren von Verkehrsachsen für ältere, beeinträchtigte Menschen und Kinder eine besondere Herausforderung dar. Auch abseits der Verkehrsachsen besteht der Bedarf zu verbesserten Querungsmöglichkeiten, was durch Trampelpfade und niedergetretene Zaunelemente, zum Beispiel am Sandhasenweg, deutlich wird.
Neben einer sicheren Fußverkehrsinfrastruktur spielt das soziale Sicherheitsempfinden bei der Entscheidung, Wege zu Fuß zurückzulegen, eine große Rolle. Besonders bei Dunkelheit können wenig ausgeleuchtete und schlecht einsehbare Orte als Angsträume wahrgenommen und daher vermieden werden.
Zielbild und Konzept
Zur Verbesserung der Fußverkehrsinfrastruktur im Quartier bedarf es durchgängiger, barrierefreier und attraktiver Wegeverbindungen sowie einer verbesserten Sicherheit der Zufußgehenden.
Dementsprechend ist eine barrierefreie und attraktive Umgestaltung der Haupt- und Nebenrouten des Fußverkehrs mit definierten Qualitätsmerkmalen notwendig. Als Hauptrouten werden Lohstraße, Freudenthalstraße, Harburger Straße und Berliner Ring verstanden. Als Nebenrouten gelten Sandhasenweg, Fidi-Boon-Wech sowie andere Straßen im Wohngebiet notwendig. Die Qualitätsmerkmale umfassen unter anderem einen rutschfesten und stufenfreien Oberflächenbelag, ausreichende Breiten, sichere Überwege, verständliche Markierungen und gute Beleuchtung.
Des Weiteren ist eine bessere wegbegleitende Infrastruktur notwendig. Dazu zählen attraktive Aufenthalts- und Sitzmöglichkeiten sowie schattenspendende und strukturierende Bepflanzungen mit standortgerechten Bäumen und Sträuchern. Besonders der Sandhasenweg eignet sich für diese Maßnahmen.
Im Zuge einer gutachterlich empfohlenen Geschwindigkeitsreduktion auf Tempo 30 auf Abschnitten der B71 müssen auf der Fuhrenstraße geeignete Maßnahmen getroffen werden, um hier bei Beibehaltung von Tempo 50 keine Abkürzung zu schaffen und die Sicherheit des Fußverkehrs zu gefährden.
Nächste Arbeitsschritte und Bauabschnitte
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Zustandsanalyse der Fußverkehrsinfrastruktur
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Sanierungskonzept für die Fußverkehrsinfrastruktur
News zum Projekt

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